Doris Knecht: Selbstversuch

Nicht mehr auf lieb herumfackeln

Doris Knecht tötete den Großteil ihres Rasens und liegt damit voll im Trend

Doris Knecht
Kolumnen, FALTER 25/22 vom 22.06.2022

Foto: Kellie Churchman | Pexels

Eine Freundin in Hamburg schickt mir einen schönen Artikel aus der New York Times, denn es geht um ein Thema, das mich schon seit längerem interessiert: Rasen.

Rasen, englischer Rasen, also häufig und kurz gemähte sowie sorgfältig von Klee und anderem Kraut befreite Grasflächen, haben sich in der Zivilisation als Zentrum des eigenen Grünreichs durchgesetzt. Rasen gilt als Basis aller Gartengestaltung und meistens ist es das, was man als Erstes tut, nachdem man sich einen Fleck Grün angeeignet hat: man rasiert ihn. War bei uns nicht anders, als wir das Waldviertler Hausi kauften.

Denn ein gemähter Rasen gilt als Beweis dafür, dass man die Wildnis besiegt hat, sich Fauna und Flora unterwirft, dass man herrscht über sein Stück Erde, das man zurichtet und trimmt und innerhalb vom Zaun im Zaum hält, wie man beliebt. Und während Blumen, Brennnesseln und andere Pflanzen bei einer solchen Behandlung schnell w.o. geben, ist Rasengras eine Pflanze, die umso besser gedeiht, je öfter man

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  471 Wörter       2 Minuten

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