Wien, wo es isst: Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Holzer im Grätzel: Leopoldsgasse

Florian Holzer
Stadtleben, FALTER 26/22 vom 29.06.2022

Grafik: ARGE KARTO

Über die Umbenennung der Kleinen und der Großen Mohrengasse in der Leopoldstadt wurde vor zwei Jahren ja zumindest ein bisschen debattiert. Dass der ganze Bezirk 1670 nach Kaiser Leopold I. benannt wurde, und zwar "aus Dank", weil der Habsburger das Ghetto auflöste und die jüdische Bevölkerung vertreiben ließ, und 1862 dann die bisherigen "Am Gottesacker" und "Zuchthausgasse" auch noch in Leopoldsgasse umbenannt wurde (wahrscheinlich immer noch aus Dank), scheint niemanden zu kümmern.

Oder es weiß schlicht und ergreifend niemand. Davon muss man ausgehen, denn die Leopoldsgasse strotzt vor Lebensfreude und Heiterkeit, vor Genuss und Urbanität. Auf nur 300 Metern zwischen Karmelitermarkt und Malzgasse befinden sich nicht nur mehr kulinarische Adressen, als in diesen Bericht passen, sondern auch ein paar, die Wiens Lokalszene definitiv stark beeinflusst haben.

Das Café Altenberg zwar weniger, dennoch lässt sich Erfreuliches über das Lokal berichten: nämlich dass vor vier Jahren

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  870 Wörter       4 Minuten

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