Lechts und rinks

Ein Drittel der Menschen verläuft sich oft. Wie funktioniert unser internes Navigationssystem?

ANNA GOLDENBERG
Politik, FALTER 27/22 vom 06.07.2022

Illustration: Oliver Hofmann

Wien liegt gleichauf mit Rotterdam, vor Chicago, hinter Isfahan. Ein Forscherteam hatte das Straßennetzwerk verschiedener Städte nach seiner Komplexität analysiert. Die Bewohnerinnen und Bewohner spielten ein Computerspiel, das ihre Orientierung testete. Wie gut konnten sie sich in einer virtuellen Stadt zurechtfinden?

Die Ergebnisse, die im März im Fachjournal Nature veröffentlicht wurden, zeigen: Je komplexer das Straßennetz, desto besser schnitten sie ab. Wer lange in einer Stadt wie dem iranischen Isfahan lebte, das ein unübersichtliches Verkehrsnetz besitzt, konnte sich in virtuellen Welten besser orientieren. Wer in einer rasterförmig angelegten Stadt wie Chicago wohnte, tat sich schwerer.

Die Navigation ist eine hochkomplexe Angelegenheit, muss man doch nicht nur wissen, wo man sich selbst befindet, sondern eine Route auch planen und erfolgreich nehmen können. Wie finden wir uns im Raum zurecht? Warum sind manche Menschen darin besser als andere? Und was verlieren wir, wenn

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