„Es gibt Frauen mit einem Penis“

Was gilt eigentlich als transfeindlich? Am besten fragt man dafür Betroffene, also trans Personen selbst - wie m Horvat

KATHARINA KROPSHOFER
Politik, FALTER 29/22 vom 20.07.2022

Foto: Christopher Mavrič

Der Falter veröffentlichte in der vergangenen Ausgabe ein Interview mit der Grünen-Politikerin Faika El-Nagashi zum Thema Transgender und zur Frage: Wann gilt man als Frau? Die Reaktionen waren vor allem in den sozialen Medien heftig: Hassnachrichten auf Twitter, Beschimpfungen als "terf"(trans-exclusionary radical feminist), aber auch informierende Beiträge. Unter anderem jener von m Horvat*, einer queeren nicht-binären Person, die Workshops aus trans Perspektive für cis Personen anbietet - jene Menschen, die sich mit dem Geschlecht identifizieren können, das ihnen bei ihrer Geburt zugewiesen wurde.

Falter: m Horvat, ab wann ist etwas transfeindlich?

m Horvat: Es gibt unterschiedliche Aspekte von Transfeindlichkeit: strukturelle, wenn trans Personen Zugang zu Dingen verwehrt wird, die andere selbstverständlich bekommen. Etwa dass der richtige Name und das richtige Geschlecht in Dokumenten steht. Das andere sind persönliche Erfahrungen: Leute stellen Fragen wie

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