Der Große aus der letzten Reihe

Jakob Pöltl ist der erste Österreicher in der Basketball-Eliteliga NBA, er spielte seine bisher beste Saison. Trotzdem sorgen beim Heimaturlaub in Wien seine 2,13 Meter für mehr Aufmerksamkeit als sein sportlicher Erfolg. Warum?

Nina Strasser
STADTLEBEN, FALTER 32/22 vom 09.08.2022

Foto: Nina Strasser

Das Stativ ist noch zu kurz. Der Kameramann schraubt, um es bis zum Anschlag auszuziehen. Jeder Zentimeter soll später annähernd Augenhöhe herstellen. Der Kollege vom anderen Fernsehsender hat es leichter, er klappt einfach seine mitgebrachte Trittleiter aus. Die Vorbereitungen der Medienleute begleitet das Geräusch von 120 Bällen, die auf den Sporthallenboden prallen.

Zum zweiten Mal nach 2019 trainieren heuer 120 Kinder unter 14 Jahren im Rundbau der Kagraner Halle. Sie haben sich beim Jakob-Pöltl-Basketballcamp angemeldet. Nun hat der Namensgeber zum Pressetermin geladen, um als Vorbild für Nachwuchssport zu werben.

Schließlich ist Jakob Pöltl der erste und einzige Österreicher, der in der sportlich und finanziell stärksten Basketballliga der Welt seinen Unterhalt verdient. Als ihn die Toronto Raptors am 23. Juni 2016 für die amerikanische National Basketball Association (NBA) erwählten, schrieb er Sportgeschichte.

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