„Ich möchte nicht schauspielern, sondern so spielen, wie ich mich fühle“

Die Cellistin Julia Hagen ist der neue Klassik-Star. Nun spielt sie bei den Salzburger Festspielen. Im Interview spricht sie über Instrumente im Kinderzimmer, ihre berühmte Musikerfamilie und darüber, warum auch in der Klassikbranche nichts mehr geht ohne Instagram

Lina Paulitsch, Miriam Damev
FEUILLETON, FALTER 32/22 vom 09.08.2022

Foto: Julia Wesely

Julia Hagen, Jahrgang 1995, ist der österreichische Shootingstar in der Welt der klassischen Musik. Die Cellistin spielt Konzerte in den bedeutendsten Sälen der Welt. Sie tritt als Solistin und Kammermusikpartnerin auf, etwa mit den Pianisten Igor Levit oder Khatia Buniatishvili. Hagen wuchs in einer Musikerfamilie auf. Ihr Vater Clemens Hagen ist selbst Cellist und Teil des renommierten Hagen-Quartetts, zwei seiner Geschwister gehören auch dazu.

Im Gespräch mit dem Falter machte die 27-Jährige einen entspannten Eindruck, frei von Allüren oder gekünstelten Phrasen. Am 16. August tritt Julia Hagen bei den Salzburger Festspielen auf. Gemeinsam mit dem Hagen-Quartett spielt sie ein Kammerkonzert mit Werken von Wolfgang A. Mozart und Richard Strauss.

Falter: Frau Hagen, Sie treten erstmals gemeinsam mit dem Hagen-Quartett auf, also mit Ihrem Vater, Ihrem Onkel und Ihrer Tante. Wie ist es, mit der Familie zu arbeiten? Zankerei oder Harmonie?

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  2482 Wörter       12 Minuten

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