Koste es, was wolle!

Ein Rohbericht des Rechnungshofs zeigt, wie die Regierung während der Corona-Pandemie die Wirtschaftshilfen verteilte. Wer am meisten davon profitierte. Und wie ein ganzer Stab an externen Beratern durchgefüttert wurde

Eva Konzett
POLITIK, FALTER 32/22 vom 09.08.2022

Wer soll für die Folgen der Covid- Krise bezahlen? In Österreich musste der Steuerzahler einspringen. (Foto: Christopher Mavrič)

Was kostet die Rettung einer Volkswirtschaft in Zeiten einer Pandemie? Die türkis-grüne Regierung unter Führung von Sebastian Kurz hat darauf im Frühjahr 2020 zwei Antworten. Die eine ein Mantra: Was es wolle. Die andere eine Zahl: 38 Milliarden Euro.

Ein „Schutzschirm“ soll über die österreichischen Betriebe gespannt werden. Ein mit 15 Milliarden Euro dotierter Krisenfonds den Unternehmen frisches Geld sichern. Damit könnte man zweimal die Wiener U-Bahn ausbauen, oder drei Jahre lang die Bildung im Land finanzieren.

Den Fonds nennt die Regierung sperrig Covid-19-Finanzierungsagentur des Bundes GmbH – kurz Cofag. Ungewöhnlicherweise gründet das zuständige Finanzministerium dafür extra eine GmbH. Das schaltet unangenehme Fragen der Opposition aus.

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