Der Duft der Feige

Es gibt viele Wege, sich der Feige anzunähern. Kaum einer ist wohltuender als Risotto mit Gorgonzola

NINA KALTENBRUNNER
Stadtleben, FALTER 32/22 vom 10.08.2022

Foto: Nina Kaltenbrunner

Es ist ein Notfall", hechelt Freundin S. aufgebracht ins Telefon. "Ein Kübel voll Feigen, - du musst etwas damit machen!"

Details, wie sie an jenen Kübel gelangte, bleiben aus, es ist schließlich ein Notfall. Also schnell in den Kochbuchladen, das Büchlein "Feige" aus der wunderbaren Reihe "Mandelbaums kleine Gourmandisen" hat alle Antworten. Eingangs beschreibt die italienische Kochautorin Tatiana Y. Silla ihre sinnliche Beziehung zu Feigen: Alles begann mit einem Parfüm, das sie auf einer Reise nach Rom entdeckte.

Ein Duft nach Feigenblatt und weißer Zeder, mit leicht holzigen Noten habe ihre Geruchsnerven derart angeregt, dass sie sich intensiv mit der Frucht beschäftigen musste. Und wie der Feigengott ist das Beschriebene auch mein Lieblingsparfüm.

Eindeutig ein Zeichen, das das Lesen der Abhandlungen über die Feige in Medizin, Botanik, Geschichte, Mythologie, Kunst etc. zur Selbsterfahrung macht. Und dann erst die Rezepte. Die Überschrift "Risotto mit Feigen und Gorgonzola"

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  731 Wörter       4 Minuten

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