Überspannt

Die Wien Energie hat ihre Finanzierungsprobleme mit Hilfe der Republik Österreich in den Griff bekommen. Was bleibt, ist der Vertrauensverlust. Was sagt der Wien-Energie-Geschäftsführer Michael Strebl dazu?

Eva Konzett, Josef Redl
POLITIK, FALTER 36/22 vom 06.09.2022

Wien-Energie-Geschäftsführer Michael Strebl am Montag, den 5. September, in seinem Büro (Foto: Heribert Corn)

Im Büroturm mit der Anschrift Thomas-Klestil-Platz 14 ist von der Anspannung der letzten Tage nichts mehr zu spüren. Nur ein zerkauter Stabilo-Fineliner auf einem der Tische erinnert an den Stress, der hier zuletzt geherrscht haben muss.

Michael Strebl ist einer der beiden Geschäftsführer der Wien Energie. Er bittet in sein helles Eckbüro im 22. Stockwerk der Wien-Energie-Zentrale in Erdberg. „Vielleicht hätte ich mich viel früher einmal in die ‚ZiB 2‘ setzen und das Problem ausführlich erklären sollen“, sagt der Mann.

Das Problem: Sein Unternehmen wäre vor nicht einmal zwei Wochen unter den Verwerfungen der europäischen Strombörse beinahe in die Knie gegangen.

ANZEIGE
  2843 Wörter       14 Minuten

Sie haben bereits ein FALTER-Abo?


Sie nutzen bereits unsere FALTER-App?
Klicken Sie hier, um diesen Artikel in der App zu öffnen.

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Print + Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • Wöchentliche Print-Ausgabe im Postfach
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren

1 Monat Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
Jetzt abonnieren

Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Politik-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

12 Wochen FALTER um 2,17 € pro Ausgabe
Kritischer und unabhängiger Journalismus kostet Geld. Unterstützen Sie uns mit einem Abonnement!