Dem Spuk auf der Spur

Endlich wurde der Quantenforscher Anton Zeilinger mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Wie prägt Österreichs bekanntester Wissenschaftler seit Jahrzehnten die Forschung - und den heimischen Wissenschaftsbetrieb?

ANNA GOLDENBERG
Politik, FALTER 41/22 vom 12.10.2022

Anton Zeilinger vor dem Hedy-Lamarr-Teleskop am Dach des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation der ÖAW (Foto: Jacqueline Godany)

Anton Zeilinger gehe jedes Jahr kurz vor der Verkündung der Nobelpreise Anfang Oktober zum Friseur, so hieß es lange in Wissenschaftlerkreisen. Stimmt das Gerücht?, fragte ein Teilnehmer der Pressekonferenz, die am Dienstag der Vorwoche an der Universität Wien eilig einberufen wurde. Da war es endlich so weit. Österreichs bekanntester Wissenschaftler, der Quantenphysiker Anton Zeilinger, hat am 4. Oktober den Physik-Nobelpreis erhalten.

Zeilinger, geboren 1945 im oberösterreichischen Ried im Innkreis, Vorstand des Instituts für Experimentalphysik der Universität Wien und Leiter des von ihm gegründeten Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), prägt seit Jahrzehnten Österreichs Forschungswelt. Auch wenn die Nobelpreis-Nominierungen, die ausgewählte Fachkollegen einreichen, offiziell streng geheim sind: Zeilinger gilt seit seinen Experimenten zur Quantenteleportation in den 1990er-Jahren als Anwärter für den wichtigsten

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