„Kein Mensch mag Besserwisser“

Nurten Yilmaz verlässt die Politik, hier erzählt sie von ihrer Jugend als Tochter von Gastarbeitern und ihren Tschicks mit der FPÖ

NINA HORACZEK, JOSEF REDL
Politik, FALTER 43/22 vom 26.10.2022

Foto: Heribert Corn

Sie war oft die Erste: als Gastarbeiterkind, das in der Sozialdemokratie Karriere machte, als einziges Mädchen in einer technischen Berufsschule oder als Frau, die sich einen Platz in der Rapid-Fankurve im Stadion erkämpfte. Jetzt verabschiedet sich Nurten Yilmaz aus der Politik. Mit dem Falter sprach sie zum Abschied über die wilden Jahre in der SPÖ-Parteizentrale, als Kämpferinnen wie die damalige Frauenministerin Johanna Dohnal den Männern Beine machte, und wieso sie sich bis heute nicht als Migrantin definiert.

Falter: Frau Yilmaz, nach 40 Jahren in der Sozialdemokratie, mehr als 20 Jahren als Politikerin und neun Jahren im Nationalrat, wieso legen Sie jetzt Ihr Mandat zurück?

Nurten Yilmaz: Ich hatte vor kurzem Geburtstag und nehme die Klausel im SPÖ-Parteistatut, dass man ab 65 Jahren nicht mehr kandidieren soll, ernst. Deshalb mache ich Platz. Im Nationalrat folgt mir Christian Oxonitsch nach. Im Wiener Gemeinderat rückt für ihn die Ottakringer SPÖ-Klubobfrau

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  1700 Wörter       9 Minuten

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