Unter Feuer

In der OMV tobt ein Machtkampf. Das wäre unerheblich, stünde damit nicht die österreichische Gasversorgung auf dem Spiel

EVA KONZETT
Politik, FALTER 48/22 vom 30.11.2022

Foto: Getty Images/iStockphoto

Es ist da etwas zusammengekommen bei der OMV. Zum einen ein merkwürdiger Brief von Ende Juli mit norwegischem Absender und dem Angebot, die 51 Prozent an der Sparte "Exploration und Production" der OMV AG zu erwerben, also jenes Geschäftsfeld, das sich darum kümmert, fossile Rohstoffe aus dem Boden zu holen.

Dann ein überraschender Besuch von Finanzminister Magnus Brunner, der gerade in Abu Dhabi weilt, dort, wo der Staatsfonds Mubadala, der zweite große OMV-Eigentümer neben der österreichischen Republik, sitzt. Und mit dem man sich im Rahmen eines Syndikatsvertrags abstimmen muss. Dann gibt es noch den Richtungsstreit zwischen dem Öl- und Gasvorstand Johann Pleininger und dem jetzigen Generaldirektor Alfred Stern.

Über alledem schwebt eine europäische Energiekrise. Und vielleicht, hier wird es österreichisch, hängt das alles miteinander zusammen.

Die OMV ist einer der größten Industriekonzerne des Landes. Zu 31,5 Prozent im Besitz der Republik und Vertragspartner für die russischen

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  786 Wörter       4 Minuten

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