Gelesen Bücher, kurz besprochen

Alfred Pfabigan
Politik, FALTER 24/2023 vom 14.06.2023

Die Tugend der Wahrnehmung Miranda Fricker, geboren 1966, Oxford-Absolventin und derzeit Professorin an der New York University, hat in ihrem 2007 erschienenen Erstling, der mittlerweile als moderner Klassiker gilt, zwei Begriffe in die Diskussion eingebracht: epistemische und hermeneutische Ungerechtigkeit.

"Epistemische", also erkenntnismäßige Ungerechtigkeit liegt dann vor, wenn eine Person oder eine Gruppe, die über ein gesichertes, nachvollziehbares Wissen verfügt, nicht ernst genommen wird. Vorurteile und verinnerlichte Stereotypen reduzieren die "Credibility". Sie findet statt, wenn beispielsweise Frauen, migrantischen Gemeinschaften oder der Bevölkerung ganzer Kontinente die Fähigkeit abgesprochen wird, relevantes Wissen zu erlangen und verlässliche Wahrnehmungen mitzuteilen.

  281 Wörter       2 Minuten

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