Eine Krautquote muss her!

Um die Vielfalt an Lebens- und Genussmitteln zu bewahren, sollte der Staat eingreifen

Stadtleben, FALTER 25/2023 vom 21.06.2023

Ginge es nach unserem Koch, müsste der Staat kulinarische Traditionen schützen (Foto: Heribert Corn)

Ich bin kein Freund von Überregulierung. Schon gar nicht in Geschmacksfragen. Jeder soll leben, wie er will, solang er anderen damit nicht massiv in die Quer kommt. Soll bunte Wäsche tragen, obwohl ich der Überzeugung bin, dass Schwarz die einzig passende Farbe für Bekleidung ist, und Elefanten-Kack-Kaffee trinken, wenn ihm danach ist. Muss ich ja nicht.

Aber letztens wünschte ich mir doch die harte Hand des Gesetzgebers zum Schutz der Bürger vor sich selbst. Ich dachte an so etwas wie Panierquote. Nur nicht auf FPÖ-Briefpapier. Und statt für die Rettung der Panier für den Erhalt von Sauerkraut. Krautquote.

Vom Ende eines Sauerkräutlers

Anlass meiner Sehnsucht nach dem starken Staat war das Verschwinden des Gurkerl-Leo vom Naschmarkt. Wobei der Gurkerl-Leo als Person schon vor einigen Jahren in die Pension verschwunden ist, sein Stand mit den Krautfässern aber weiterhin bewirtschaftet wurde. Jetzt ist es aus damit.

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