„Die Sehnsucht nach dem großen Künstler bleibt“

Der Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich über künstliche Intelligenz, den Tod des Künstlers und die Wiederkehr des Genies

Feuilleton, FALTER 29/2023 vom 18.07.2023

Illustration: Jorghi Poll

Der Publizist Wolfgang Ullrich gehört zu den besten Analytikern zeitgenössischer Kultur. In Büchern wie „Tiefer hängen“ (2003) rückt er die Kunst in den größeren Zusammenhang von Konsum und Ökonomie. Mit eleganter Ironie durchleuchtet er die Mechanismen des Kunstmarktes und beschreibt Stars wie Jeff Koons als „Siegerkünstler“. Ullrichs Essays beschäftigen sich auch mit digitaler Kultur, etwa mit Selfies in seinem 2019 erschienenen Buch gleichen Titels.

Im selben Jahr wurde Ullrich selbst zum Gegenstand einer Kontroverse. Nachdem er den bekannten deutschen Maler Neo Rauch eine rechte Gesinnung unterstellt hatte, porträtierte der Künstler Ullrich als mit Scheiße hantierenden „Anbräuner“. Seit 2015 lebt Ullrich als freier Autor in Leipzig. Der Falter traf ihn anlässlich eines Vortrags im Wiener Schauspielhaus und sprach mit ihm über das Thema der Stunde.

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